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Gantner im Elend: 200-Millionen-Not-Infusion

Inside Paradeplatz
Gantner im Elend: 200-Millionen-Not-Infusion

Themen: Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz, International, Europa

Die Baarer Partners Group muss nach Angaben von Bloomberg 200 Millionen Euro zusätzlich in ihre französische Beteiligung Emeria SASU einschiessen. Der Immobilien-Dienstleister kämpft demnach mit sinkenden Erträgen und einem Schuldenberg von 3,5 Milliarden Euro; Fitch stufte ihn auf Triple-C herunter. Die Finanzspritze soll die Gesellschaft stabilisieren. Der Beitrag verbindet den Vorgang mit der Krise im globalen Private-Equity-Geschäft, das stark auf fremdfinanzierte Übernahmen setzt und bei steigenden Zinsen besonders gefährdet sei. Partners Group hatte zudem vor wenigen Tagen die Rückzüge bei einem Vorzeigevehikel auf fünf Prozent des Werts begrenzt und prüfe ähnliche Schritte bei weiteren Produkten. Die Aktie des Unternehmens steht laut Darstellung unter Druck. Mitgründer Fredy Gantner versucht durch Aktienrückkäufe und Verweise auf Kundenzuflüsse zu beruhigen und klagt gegen den US-Shortseller Grizzly, der Partners Group mit Wirecard verglichen hatte.

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