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Mackie-Brenna holt Boston Consulting ins Raiffeisen-Haus

Inside Paradeplatz
Mackie-Brenna holt Boston Consulting ins Raiffeisen-Haus

Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Ostschweiz

Raiffeisen-Chef Gabriel Brenna hat die Boston Consulting Group ins St. Galler Institut geholt, um die strategische Neuausrichtung der Genossenschaftsgruppe vorzubereiten. Die Berater und ihre KI-gestützten Werkzeuge erstellen laut Bericht Präsentationen für einen Ausbau des lukrativeren Private Bankings. Brenna will damit die starke Abhängigkeit der Raiffeisen von Hypotheken und Zinserträgen verringern. Das Hypothekargeschäft bildet bisher die zentrale Einnahmequelle und wäre bei deutlich höheren Hypothekarzinsen besonders anfällig, weil Kundinnen und Kunden sich hohe Kredite dann schlechter leisten könnten. Brenna kam von der Liechtensteinischen Landesbank, wo er das Private Banking vorantrieb. Nun verfolgt er einen ähnlichen Ansatz bei Raiffeisen. Langfristig soll die Gruppe als Universalbank stärker mit UBS und Kantonalbanken konkurrieren. Bis zu einer Umsetzung dürften weitere strategische Konzepte und interne Abstimmungen folgen.

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