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Gekommen, um zu bleiben

Neue Wege
Gekommen, um zu bleiben

Themen: Migration/Asyl, Partei-Politik, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Europa

Ein geflüchteter Autor kritisiert die Bedingungen, unter denen Schutzsuchende in der Schweiz leben und über ihre Zukunft entscheiden müssen. Flucht sei kein freiwilliges Abenteuer, sondern ein Überlebenskampf; Behörden und Migrationsämter bestimmten mit Auflagen und Verboten, ob Betroffene lernen, studieren oder arbeiten dürften. Die kürzlich behandelte Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» deutet er als Signal der Ablehnung gegenüber Geflüchteten und Kriegsvertriebenen. Die SVP mache Menschen mit Fluchtgeschichte zu Sündenböcken für gesellschaftliche Probleme und stärke damit ihre politische Macht. Mit der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems ab 2026 werde die von Hannah Arendt beschriebene Entrechtung durch die «Fiktion der Nichteinreise» praktisch: Abgewiesene könnten rechtlich behandelt werden, als seien sie nie eingereist. Der Autor verweist zugleich auf Freiwillige, Deutschkurse, Behördenbegleitung und von Geflüchteten gegründete Aktionen und Vereine, darunter das No-Frontex-Referendum.

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