Themen: Geopolitik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Eine EY-Umfrage unter 244 Führungskräften von in der Schweiz tätigen Unternehmen zeigt erhebliche Belastungen durch geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und regulatorische Veränderungen. 53 Prozent der Befragten berichteten für die vergangenen 24 Monate von negativen Folgen der internationalen Lage. 49 Prozent nennen Auswirkungen auf Betriebsabläufe und Lieferketten, 41 Prozent auf Absatz, Wachstum und Finanztransaktionen. Steuern und Finanzen betreffen 28 Prozent, Reputation 24 Prozent sowie Technologie, Daten und geistiges Eigentum 23 Prozent. Positive Umsatzentwicklungen führen nur 14 Prozent auf diese Lage zurück. Zwar erkennen und überwachen 73 Prozent politische Risiken, doch nur 48 Prozent handeln proaktiv. Regelmässig quantifizieren lediglich 32 Prozent deren Auswirkungen; systematische Szenarioanalysen führen drei von zehn Unternehmen durch, angemessene Stresstests jedes vierte und Notfallmassnahmen trainieren 18 Prozent. Nur 22 Prozent haben Geostrategie einem bestimmten Team zugewiesen. Die Hälfte passte Regeln für KI und neue Technologien an; 29 Prozent reduzierten Abhängigkeiten von ausländischen Anbietern.