Themen: Kultur, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Am 26. August 2026 wird in der Buchhandlung Never Stop Reading in Zürich der Bildband «Gertrud Vogler. Soziale Brennpunkte. Fotografien aus einer Zeit im Umbruch. 1975–2000» vernissiert. Er versammelt rund 200 thematisch geordnete Aufnahmen der Zürcher Fotografin Gertrud Vogler (1936–2018), herausgegeben von Stefan Länzlinger und Silvan Lerch. Texte ordnen die Bilder in Voglers Leben und die damalige Zeit ein. Daniela Janser untersucht Voglers Porträts, Christian Schmid behandelt die Zürcher Stadtentwicklung, und Elisabeth Joris sowie Anne-Christine Schindler diskutieren die feministische Bewegung. Als Autodidaktin hielt Vogler den Alltag und soziale Konfliktfelder des späten 20. Jahrhunderts fest: emanzipatorische Bewegungen, gesellschaftliche Minderheiten, Wohnungsnot und offene Drogenszenen. Ihre offene Art verschaffte ihr Zugang zu schwer erreichbaren oder gefährlichen Orten. Mitwirkende sprechen an der kostenlosen Vernissage über ihre Perspektiven auf die Bilder; danach folgen Buchverkauf und Apero.