Themen: Technologie, Krieg&Frieden, Geopolitik
Regionen: International, Südostasien, China
Japans Verteidigungsministerium plant eine Initiative für schnelle Raketen, mit denen ausgefallene Satelliten im Notfall rasch ersetzt werden sollen. Dafür sind umgerechnet 400'000 Euro vorgesehen. Das Vorhaben zielt darauf, die satellitengestützte Infrastruktur nach einem Ausfall wieder in den Orbit zu bringen. Als sicherheitspolitischer Hintergrund gelten Warnungen vor sogenannten Killersatelliten Chinas und Russlands. Diese könnten Satellitensysteme im All gefährden. Japan verbindet den geplanten schnellen Ersatz damit ausdrücklich mit der Sorge um die Verwundbarkeit eigener orbitaler Kapazitäten.