Themen: Partei-Politik, Umwelt
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die GLP Basel-Stadt kritisiert, dass an bewilligten Bundesfeuerwerken festgehalten wird, obwohl für die Bevölkerung ein absolutes Verbot gilt, Feuer zu entfachen und Feuerwerk zu zünden. Die Ausnahmen für offizielle Feiern seien unverständlich. Die Partei fordert den Regierungsrat auf, die Ausnahmebewilligungen zu widerrufen und stattdessen hitzefreie Alternativen wie Lichtshows oder kaltsprühende Pyrotechnik einzusetzen. Als Beispiel verweist sie auf Riehen: Die Gemeinde verzichtet dieses Jahr aus Sicherheitsgründen auf ein Höhenfeuer und plant ein kaltsprühendes Feuerwerk. Nach Ansicht der GLP hätte dieser Entscheid frühzeitig getroffen werden sollen, damit Veranstalter genügend Zeit für ein Alternativprogramm gehabt hätten. Parteipräsident Serge Meyer betont, es gehe nicht darum, der Bevölkerung die Bundesfeier zu nehmen. Riehen zeige vielmehr, dass patriotische Feiern ohne unnötige Gefahr und ohne Ungleichbehandlung möglich seien.