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Goldküsten-Gemeinde vergisst 123 Wohnungen

Inside Paradeplatz
Goldküsten-Gemeinde vergisst 123 Wohnungen

Themen: Leben, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Gemeinde Zumikon verlangt nachträglich rund 85’000 Franken Kehricht-Grundgebühren für die Überbauung Ankenbüel mit 123 Wohnungen. Beim Bezug der Siedlung 2018 wurden Wasser-, Abwasser- und weitere Daten erfasst, die Anmeldung für Abfallgebühren unterblieb jedoch aus unbekannten Gründen. Erst eine Nachkontrolle im Jahr 2025 deckte den Fehler auf. Die Verwaltung Livit informierte die Bewohner Mitte Mai über die Nachverrechnung für die Jahre 2020 bis 2024 und will die Kosten über die Betriebskosten weitergeben. Zumikon übernimmt die Verantwortung für den Erfassungsfehler und beruft sich darauf, Gebühren bis fünf Jahre rückwirkend einfordern zu können. Auf Forderungen für 2018 und 2019 verzichtete die Gemeinde. Pro Wohnung beläuft sich die Forderung auf knapp 700 Franken beziehungsweise etwa 140 Franken jährlich. Die internen Abläufe seien inzwischen angepasst worden.

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