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Der Feind sitzt in Washington, nicht Moskau

Inside Paradeplatz
Der Feind sitzt in Washington, nicht Moskau

Themen: CH-Politik, Neutralität, Krieg&Frieden

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

VBS-Chef Martin Pfister warnte nach seiner Teilnahme an der Shangri-La-Tagung des IISS in Singapur vor hybriden Bedrohungen für die Schweiz. Genannt wurden Einflussnahme durch Fake News und mögliche Drohnenangriffe auf die Infrastruktur; Russland wird dabei nur als mögliche fremde Macht angedeutet. Der Kommentar weist diese Gewichtung zurück und bezeichnet stattdessen die USA als historische Bedrohung für die Schweiz, unter Verweis auf die Holocaust-Debatte unter Präsident Clinton und die Zölle Donald Trumps. Er kritisiert zudem das IISS wegen behaupteter CIA-Nähe. Die F-35A-Kampfjets und Patriot-Flugabwehrsysteme seien nach Einschätzung des Autors durch iranische Vergeltungsschläge als ungeeignet erwiesen. Pfister solle die Armasuisse und bisherige Beschaffungen, einschliesslich der Pistole P320, überprüfen lassen. Gefordert wird eine Verteidigungskonzeption mit objektiver Bedrohungsanalyse, geeigneter Struktur, Mittelbedarf, Soll-Ist-Abgleich und Finanzrahmen. Als Orientierung wird Alfred Ernsts Schrift zur schweizerischen Landesverteidigung von 1971 empfohlen. Die Teilnahme einer VBS-Delegation an einer auf Südostasien ausgerichteten Konferenz wird ebenfalls infrage gestellt.

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