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GZO-Nachlassvertrag: Die Würfel dürften schon gefallen sein

finews.ch
GZO-Nachlassvertrag: Die Würfel dürften schon gefallen sein

Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Beim GZO Spital Wetzikon läuft nach einer emotionalen Gläubigerversammlung in Uster die schriftliche Abstimmung über den Nachlassvertrag. Gläubiger können bis Samstag den vorgedruckten Ja-Stimmzettel einsenden; für die Annahme gelten zwei gesetzliche Quoren nach Kopfstimmen und Forderungssummen. Die Immobiliengesellschaft Infracore hat neun institutionellen Gläubigern für den Fall eines Scheiterns verbindlich zugesagt, sämtliche Immobilien und Betriebsaktiven der GZO AG für 70 Millionen Franken bar zu kaufen. Diese Gläubiger vertreten Forderungen von rund 130 Millionen Franken und damit mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Forderungen; sie wollen dem Vertrag in der vorliegenden Form nicht zustimmen. Swiss Medical Network, eine langjährige Partnerin von Infracore, soll die Übernahme des Spitalbetriebs vorbereiten. Liquide Mittel und Forderungen sollen den Gläubigern zufallen, öffentliche Gelder würden nicht beansprucht. Unklar bleibt, wie der seit 2024 ruhende Spitalneubau und die langfristige Sicherung des Betriebs behandelt werden.

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