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Han van de Weetering: «Neue Ortsbilder braucht die Stadt!»

Hochparterre
Han van de Weetering: «Neue Ortsbilder braucht die Stadt!»

Themen: Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Han van de Weetering hält fest, dass Zürich für Verdichtung, Wohnen oder Prestige nicht zwingend auf Hochhäuser angewiesen sei. Für alle diese Ziele gebe es oft passendere Alternativen, weshalb Hochhäuser als Bautypus eine Besonderheit blieben. Gerade deshalb sei ihre städtebauliche Platzierung entscheidend: Sie könnten ihr Umfeld mit Verkehr, Schatten und Wind stark belasten, aber auch Orientierung, Nahversorgung und Identität schaffen. Statt einer Steuerung über ungenaue Eignungskarten fordert der Stadtplaner eine Positivplanung. Hochhäuser sollten gezielt dort entstehen, wo sie zur Massstäblichkeit eines Stadtraums beitragen und ihre Vorteile wirksam würden. Vor allem kleinere Gebäude bis 40 Meter könnten schwierige, aber wichtige Verkehrsräume aufwerten. Dafür brauche es nicht in erster Linie zusätzliche Vorschriften, sondern präzisere städtebauliche Konzepte. Der bewusste Einsatz eines Hochhauses könne an Orten mit geringen räumlichen Qualitäten ein attraktives neues Ortsbild und eine dynamische, ortsspezifische Entwicklung auslösen.

www.hochparterre.ch

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