Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Der Nationalrat hat wie zuvor der Ständerat eine Finanzierungslösung für Schäden nach schweren Erdbeben abgelehnt. Damit ist der Vorschlag des Bundesrats gescheitert, wonach alle Gebäudebesitzer in der Schweiz nach einem schweren Erdbeben in einen gemeinsamen Topf hätten einzahlen müssen. Die Beiträge wären nach dem Wert der jeweiligen Gebäude bemessen worden. Das Geld wäre jenen Eigentümern zugutegekommen, deren Häuser bei einem Erdbeben schwere Schäden erlitten hätten. Weil beide Parlamentskammern die Vorlage ablehnten, bleibt eine Versicherung gegen Erdbebenschäden Sache der einzelnen Gebäudebesitzer. Derzeit sind laut den vorliegenden Angaben nur rund 15 Prozent der Gebäude in der Schweiz gegen solche Schäden versichert.