Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Astrid Heymann, Direktorin der Liegenschaften Stadt Zürich, kündigt nach einem Jahrzehnt per Ende August 2027. Das Finanzdepartement will für ihre Nachfolge Headhunter einsetzen und dafür 50’000 bis 60’000 Franken sowie weitere 20’000 Franken für den Anstellungsprozess ausgeben. Gleichzeitig stehen im Departement weitere Wechsel an: Die frühere Departementssekretärin ging zum Sportamt, der Finanzverwaltungsdirektor wechselt Ende Juni 2027 in den Stab, und der Leiter des Akquisitionsteams der Liegenschaften verlässt seinen Posten. Finanzvorsteher Daniel Leupi bestreitet einen Zusammenhang der Abgänge mit der Finanzlage. Für andere Kaderstellen sind bereits 270’000 Franken budgetiert, was Kritik von GLP, SVP, FDP und SP auslöst. Die Stadt erwartet für das nächste Jahr ein Defizit von 407 Millionen Franken und will den jährlichen Liegenschaftskaufetat von 600 auf 150 Millionen Franken reduzieren. Heymanns Mandate bei Pensimo bleiben ungeklärt; wegen möglicher Interessenkonflikte trat sie dort bereits sechsmal in den Ausstand.