Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Ein Helvetia-Kunde meldete einen Haftpflichtschaden über die KI-Assistentin Clara und erhielt zwar eine Bestätigung, danach aber während zwei Wochen weder eine Schadennummer noch Informationen zum Stand des Falls. Als er die Hotline kontaktierte, nahm erneut Clara ab und empfahl ihm, die Hotline anzurufen, bei der er bereits gelandet war. Auch über die Generalagentur in Rapperswil-Jona und weitere Kontaktwege erreichte der Kunde nach eigener Schilderung wieder die digitale Assistentin. Im Chat entschuldigte sich Clara und zeigte Verständnis, konnte jedoch keine Auskunft zum Schadenfall geben. Nachdem der Kunde seinen Fall auf LinkedIn publik gemacht hatte, reagierte Helvetia. Das Unternehmen erklärte, es verstehe die Frustration über fehlende klare Informationen trotz mehrfacher Kontaktversuche; dies entspreche nicht seinem Anspruch. Helvetia ist jüngst mit Baloise zusammengegangen. Der Fall verweist auf Schwierigkeiten, die entstehen können, wenn KI-Systeme im Kundensupport den Zugang zu einer zuständigen Person nicht gewährleisten.