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L'attacco hacker ai frigoriferi fa paura, «ma in Ticino il rischio è basso»

cdt.ch
L'attacco hacker ai frigoriferi fa paura, «ma in Ticino il rischio è basso»

Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Tessin

Cyberangriffe auf Kühl- und Gefrieranlagen in Europa werfen Fragen zur Sicherheit der Tessiner Lebensmittelbranche auf. Roberto Luisoni, Präsident des Metzgerverbands AMMS, hält kleine Familienbetriebe für wenig gefährdet: Sie könnten Temperaturen teilweise per App überwachen, die Anlagen aber nicht aus der Ferne steuern. Grössere Unternehmen mit vernetzten Anlagen müssten ihre Systeme aktualisieren und Passwörter besser schützen. Solche Massnahmen verursachten allerdings Kosten, die sich auf Verkaufspreise auswirken könnten. Bei einem Unterbruch bleibe ein geschlossener Gefrierschrank mehrere Stunden kalt; Kühlschränke hätten geringere Reserven. Dauere der Unterbruch zu lange, müssten Produkte möglicherweise entsorgt werden. In Köniz wurde die Metzgerei Lüthi’s Fleischwaren Opfer eines gezielten Angriffs. Laut dem Besitzer wurden im Gefrierschrank 50 bis 70 Grad gemessen. Luisoni bezweifelt, dass blosses Abschalten der Kühlung solche Temperaturen erklärt. Die genauen technischen Ursachen des Überhitzens seien zu klären.

www.cdt.ch

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