Themen: Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Romandie
Am kommenden Montag beginnt im französischen Evian am Genfersee ein dreitägiger G-7-Gipfel. Im nahen Genf werden im Zusammenhang mit dem Treffen gewaltsame Ausschreitungen erwartet. Die Stadt trifft deshalb sichtbare Schutzvorkehrungen und verbarrikadiert sich teilweise. Zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt haben ihre Schaufenster mit Brettern gesichert; betroffen ist unter anderem die Papeterie Brachard an der Rue de la Corraterie. Auch Kunstwerke werden vor möglichen Sachbeschädigungen geschützt: Die Skulpturen vor dem Grand Théâtre sind in Plastikfolien eingepackt worden, um sie vor Sprayereien zu bewahren. Im Stadtzentrum kontrollierte die Polizei Velofahrerinnen und Velofahrer, die an der Demonstration «Cricital Mass No-G7» teilnahmen. Ein Piranha-Polizeifahrzeug ist in den Strassen Genfs im Einsatz. Die Vorkehrungen konzentrieren sich damit auf mögliche Gewaltakte und Beschädigungen im Umfeld des Gipfels.