Themen: Leben, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
In Winterthur ist die Nachfrage nach Pünten in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen, besonders während der Corona-Pandemie. Die Stadt besitzt rund 2500 verpachtbare Gartenparzellen, verteilt etwa auf Neuwiesen, Rosenberg und Töss. Rund ein Viertel wird direkt von der Stadt bewirtschaftet, die übrigen durch Vereine; weitere Pünten liegen auf privaten Grundstücken, bei Vereinen oder der SBB. Alle städtisch bewirtschafteten Parzellen sind derzeit vergeben. Für die Wartelisten ist ein Wohnsitz in Winterthur nötig, die Anmeldungen werden grundsätzlich nach Eingangsdatum behandelt. Die Wartezeit reicht laut Stadt von wenigen Monaten bis zu fünf Jahren. Beim Püntenverein Vogelsang liegt sie bei ein bis zwei Jahren. Eine Bevorzugung von Personen ohne Balkon oder Terrasse lehnt die Stadt wegen des Kontrollaufwands ab. In Vogelsang sollen auch Kinder die Parzellen ihrer Eltern nicht übernehmen, wenn dadurch Wartende übergangen würden.