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«I frontalieri non sono privilegiati, ma ponti fra due Paesi»

cdt.ch
«I frontalieri non sono privilegiati, ma ponti fra due Paesi»

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gleichstellung, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Tessin, International, Europa

Eine Studie von Cisl und der Tessiner Gewerkschaft OCST unter 1542 italienischen Beschäftigten im Tessin zeichnet ein widersprüchliches Bild des Grenzgängeralltags. Zwar sind 73 Prozent mit ihrem Lohn zufrieden, doch 48,4 Prozent berichten von gesunkener Kaufkraft. 55,6 Prozent glauben, für gleiche Arbeit weniger zu verdienen als in der Schweiz wohnhafte Kolleginnen und Kollegen; dies ist eine Wahrnehmung der Befragten, kein Lohnvergleich. Besonders deutlich ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern: 25,4 Prozent der Frauen, aber 8,2 Prozent der Männer verdienen unter 3000 Franken brutto monatlich. Fast jede zweite Frau arbeitet Teilzeit. Ein Drittel pendelt täglich mehr als 90 Minuten, meist mit dem Privatauto; Telearbeit ist nur für 37,4 Prozent zugänglich. Die Gewerkschaften verlangen deshalb ein Statut für Grenzgänger mit steuerlicher Stabilität, transparenter beruflicher Vorsorge und besserer grenzüberschreitender Governance.

www.cdt.ch

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