Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Tessin
Luca Frasa vom Movimento giovani leghisti fordert eine langfristige Strategie für die Tessiner Wirtschaft und die Sanierung der Kantonsfinanzen. Er verweist auf ein Defizit von fast 100 Millionen Franken für 2027 und Projektionen von 460 Millionen für 2030. Steuererhöhungen als Antwort auf die Finanzprobleme lehnt er ab: Die steigenden Lebenshaltungskosten belasteten die Familien bereits, und Kaufkraft stütze das lokale Gewerbe. Frasa will Unternehmen, Investoren und Steuerpflichtige mit gezielten Steuererleichterungen, einfacheren Verfahren und Investitionsanreizen anziehen. Zwischen 2016 und 2024 sei die Zahl der nach Aufwand besteuerten Personen von 910 auf 725 gesunken, obwohl deren gesamter Steuerertrag gestiegen sei. Zudem sollen junge Menschen bessere berufliche Perspektiven im Tessin erhalten. Der Staat müsse vermeidbare Ausgaben reduzieren und Leistungen auf ihre Wirksamkeit prüfen, ohne wesentliche Dienste zu gefährden oder Kosten auf die Gemeinden abzuwälzen.