Themen: Leben, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Laura Kirschner schildert eine Wahrnehmung, in der Farben lange keine abstrakten Kategorien waren. In ihrer Kindheit verband sie Farben mit konkreten Dingen, Gerüchen und Erinnerungen: etwa mit Käse, einer Gummiente oder dem Geruch eines Malstifts. Für die meisten Menschen seien Farben selbstverständlich, für sie hätten sie dagegen eine andere Bedeutung gehabt. Erst später entwickelte sie eine eigene Vorstellung davon, was Farben ausmachen und wie sie sich einordnen lassen. Bis heute hätten Farben in ihrem Leben zwar eine besondere, aber eher nebensächliche Rolle. Der persönliche Text stellt damit einer verbreiteten Selbstverständlichkeit eine individuelle Form der Wahrnehmung gegenüber.