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Il dottor Google va in pensione: ora parliamo di malattie col dottor chatbot

cdt.ch
Il dottor Google va in pensione: ora parliamo di malattie col dottor chatbot

Themen: Gesundheit, KI/Digital, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

42 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer befragen bei körperlichen oder psychischen Krankheitssymptomen künstliche Intelligenz. Das zeigt eine von der Krankenkasse CSS in Auftrag gegebene Sotomo-Studie mit 2549 Befragten aus allen grossen Sprachregionen. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 20 Prozent. Bei den 18- bis 35-Jährigen nutzen 62 Prozent Chatbots; bei Personen über 65 Jahren stieg der Anteil innert eines Jahres von 10 auf 30 Prozent. Mehr als ein Viertel nennt KI als wichtige Gesundheitsinformationsquelle. Laut den Studienautoren ersetzt sie jedoch weder Ärztinnen und Ärzte noch das persönliche Umfeld, sondern ergänzt diese. Der Anteil der Personen mit gutem oder sehr gutem Gesundheitszustand stieg von 62 auf 66 Prozent. Schlafmangel gilt als häufigster Belastungsfaktor. Ernährung wird erstmals ähnlich oft wie genetische Veranlagung als Kriterium für schwere Krankheiten genannt. 44 Prozent der jungen Erwachsenen beurteilen soziale Netzwerke als langfristig gesundheitsschädlich.

www.cdt.ch

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