Themen: Wirtschaft/Finanzen, Leben
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die Preise für Eigenheime und Eigentumswohnungen in der Schweiz sind in der ersten Hälfte 2026 weiter gestiegen, obwohl Fachleute im Winter eine Beruhigung des Immobilienmarkts erwartet hatten. Analysen des Immobilienbewertungsunternehmens Wüest Partner aus Zürich weisen für das zweite Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal einen durchschnittlichen Anstieg von 4,3 Prozent aus. Regional fielen die Unterschiede deutlich aus: In mehreren Gebieten erhöhten sich die Preise um 10 Prozent oder mehr. Den stärksten genannten Zuwachs bei Einfamilienhäusern verzeichnete das bündnerische Prättigau mit 14,9 Prozent. Gleichzeitig wurden Einfamilienhäuser in einzelnen Regionen günstiger, darunter im Raum Siders, im Jura, in Lugano und in Appenzell Innerrhoden. Eigenheime bleiben knapp und für viele potenzielle Käuferinnen und Käufer kaum erschwinglich.