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«In drei Tagen wäre er tot»: Zuger Vater schlägt Alarm

Zentralplus
«In drei Tagen wäre er tot»: Zuger Vater schlägt Alarm

Themen: Gesellschaft, CH-Politik, Gesundheit

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Tobias Schmid, der kognitiv beeinträchtigt ist und täglich epileptische Anfälle erleidet, könnte seinen langjährigen Platz bei der Zuger Stiftung Maihof verlieren. Sein Vater führt dies auf Sparvorgaben der kantonalen Sozialdirektion zurück: Die Stiftung müsse ihre Kosten innert zwei bis drei Jahren um 20 bis 30 Prozent senken. Eine neue Bedarfsabklärung habe zwar den bisherigen Unterstützungsbedarf bestätigt, doch das Sozialamt wolle keine zusätzliche Kostengarantie übernehmen. Einrichtungen in Luzern und Zürich hätten wegen voller Plätze, Wartelisten und kantonaler Regeln keine Aufnahme ermöglicht. Zug verfüge laut Vater kaum über Alternativen. Kantonsrat Philip C. Brunner (SVP) verlangt vom Regierungsrat Auskunft über die Kürzungen, gefährdete Wohnplätze, mögliche Wegzüge sowie die Personalsituation. Die Direktion des Innern verweist auf die ausstehende Antwort des Regierungsrats. Die Stiftung erklärt, die Folgen eines neuen Finanzierungsmodells würden noch mit dem Kanton verhandelt.

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