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«In Svizzera, in caso di guasto, i treni vanno al massimo a 40 km/h»

cdt.ch
«In Svizzera, in caso di guasto, i treni vanno al massimo a 40 km/h»

Themen: Technologie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Europa

Nach dem schweren Zugunglück von Toledo mit mindestens 69 Todesopfern untersucht Spanien die Ursache und mögliche Sicherheitskorrekturen. Der Schweizer Bahn-Sicherheitsexperte Hans-Peter Vetsch warnt davor, vor Abschluss der Ermittlungen Schlüsse über den Unfallhergang zu ziehen, erläutert aber Unterschiede zwischen den Systemen beider Länder. Auf Schweizer Hochgeschwindigkeitsstrecken wie im Gotthard-Basistunnel kommt ETCS Level 2 zum Einsatz. Das System überwacht die Züge, bremst bei Bedarf automatisch und setzt bei einer Störung Notfahrten so, dass höchstens mit 40 km/h auf Sicht gefahren werden kann. In Spanien sei dagegen weiterhin das aus den 1960er-Jahren stammende deutsche Linienzugbeeinflussungssystem LZB im Einsatz. Vetsch hält dessen Überlagerung verschiedener Systeme für komplexer und damit potenziell fehleranfälliger. Auf Teilen des übrigen Schweizer Netzes fehlt ETCS Level 2 ebenfalls. Dort ordnet die Betriebszentrale dem Lokführer die Sichtfahrt an. Zwei beteiligte Personen bedeuteten nach Vetschs Einschätzung nicht automatisch mehr Sicherheit, wenn vorgeschriebene Prozesse eingehalten würden.

www.cdt.ch

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