Themen: Iran Krieg, Krieg&Frieden, Demokratie
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
CBS veröffentlichte laut eigenen Angaben erstmals Fotos, die erhebliche Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen auf mehreren US-Stützpunkten im Nahen Osten nach iranischen Raketen- und Drohnenangriffen zeigen sollen. Aktive, anonym bleibende US-Militärangehörige hätten die Bilder übermittelt, weil im Militär strenge Medienbeschränkungen gälten. Ein neuer Pflichtbericht des Generalinspektors des US-Kriegsdepartements an den Kongress beziffert die Kosten des Iran-Kriegs bis Ende Juni auf 33,4 Milliarden Dollar. Davon entfielen 3,7 Milliarden Dollar auf Ausrüstungsverluste, Reparaturen nicht eingerechnet. Das US-Zentralkommando berichtete demnach von iranischen Angriffen auf Stützpunkte in Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Irak, Oman und Jordanien. Gezeigt wurden unter anderem Treffer auf Camp Buehring und Camp Arifjan in Kuwait. Ein zitierter Kommentar kritisiert die Trump-Regierung wegen fehlender öffentlicher Debatte, ausbleibender Kongressgenehmigung und restriktiver Medienpolitik. Dadurch seien Verlauf und Folgen des Kriegs für die Öffentlichkeit kaum überprüfbar gewesen.