Themen: Technologie, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Gemeinden Kienberg, Rothenfluh, Ormalingen und Anwil kritisieren den Baselbieter Baudirektor Isaac Reber wegen fehlender Anschlüsse der Buslinie 102 an den Schnellzug IR27 in Gelterkinden. Seit dem Fahrplanwechsel vom Dezember 2025 verpassen Reisende aus dem oberen Kantonsteil morgens den Zug nach Basel knapp; abends erreichen sie den abfahrenden Bus nach ihrer Zugankunft nicht mehr. Laut den Gemeinden führt dies zu zusätzlichen Autofahrten nach Gelterkinden, Belastungen der Verkehrsachse Ormalingen–Gelterkinden und vollen Parkplätzen am Bahnhof. Sie unterbreiteten der zuständigen ÖV-Abteilung im April einen nach eigener Darstellung kostenneutralen Lösungsvorschlag, der auch von der Bevölkerung und dem Verein Region Oberbaselbiet unterstützt werde. Die Bau- und Umweltschutzdirektion verweist auf die umfassende Neuordnung des kantonalen ÖV-Angebots und will zunächst belastbare Fahrgastzahlen abwarten. Aussagekräftige Erkenntnisse erwartet sie im ersten Halbjahr 2027. Ab Oktober übernimmt SVP-Regierungsrat Matthias Liechti die Direktion von Reber.