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Israele, il lutto è entrato nella campagna di voto

cdt.ch
Israele, il lutto è entrato nella campagna di voto

Themen: Partei-Politik, Krieg&Frieden, Gesellschaft

Regionen: International, Westasien

Die israelische Parlamentswahl vom Dienstag wird vom Trauma des 7. Oktober 2023, dem Krieg und der Suche nach politischer Verantwortung geprägt. Angehörige von Opfern und ehemaligen Geiseln verlangen eine staatliche Untersuchung; viele Wählerinnen und Wähler setzen Sicherheit vor Programme. Umfragen sehen Gadi Eisenkots Partei Yashar mit 20 bis 24 Sitzen knapp vor Benjamin Netanyahus Likud mit 18 bis 21. Beide politischen Lager dürften jedoch die für eine Mehrheit nötigen 61 von 120 Knesset-Sitzen verfehlen. Eisenkot fordert unter anderem eine Untersuchungskommission, Wehrpflicht auch für Ultraorthodoxe und Massnahmen gegen organisierte Kriminalität. Netanyahus Block könnte durch Konflikte mit ultraorthodoxen Parteien über die Wehrpflicht geschwächt werden. Arabische Parteien, denen 13 bis 14 Sitze zugetraut werden, könnten parlamentarisch entscheidend sein, bleiben aber von beiden grossen Lagern als Regierungspartner ausgeschlossen. Nach dem Votum drohen lange Koalitionsverhandlungen; Präsident Isaac Herzog erteilt den Auftrag zur Regierungsbildung.

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