Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: Schweiz, Romandie
Thierry Romanens verbindet in seinem Solo «Ce monde éperdu» existenzielle Fragen, Lieder und Humor. Unter der Regie von Sandra Gaudin verkörpert er verschiedene Figuren, vom vierjährigen Kind bis zum Familienvater und selbstironischen Schauspieler. Den gedanklichen Rahmen bildet Albert Camus’ Deutung des Sisyphos-Mythos: Angesichts der Absurdität des Lebens gilt es, Leichtigkeit zu bewahren. Romanens kombiniert derben Humor mit poetischen Momenten und begleitet sich auf der Gitarre. Er interpretiert Lieder von Georges Brassens, Bob Dylan und Jacques Brel und würdigt den Jurassier Alexandre Voisard, dessen offene Haltung ihn prägt. Die Kritik lobt die Menschlichkeit und das Gleichgewicht der Inszenierung, die bei ihrer Premiere im Théâtre Boulimie in Lausanne zu sehen war. Weitere Aufführungen sind in Sion, Saint-Imier und Peseux vorgesehen.