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UBS: Mehrwertsteuer würde Haushalte mit tiefen Einkommen stärker belasten

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UBS: Mehrwertsteuer würde Haushalte mit tiefen Einkommen stärker belasten

Themen: CH-Politik, Ungleichheit, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Die geplante Mehrwertsteuererhöhung zur Finanzierung der 13. AHV-Rente würde Haushalte mit tiefen Einkommen gemessen an ihrem verfügbaren Einkommen stärker belasten als wohlhabende Haushalte. Zu diesem Schluss kommt eine UBS-Modellrechnung zur Vorlage, über die am 29. November abgestimmt wird. Bei Annahme stiege der Normalsatz 2028 von 8,1 auf 8,5 Prozent, der Sondersatz von 3,8 auf 4 Prozent; der reduzierte Satz bliebe unverändert. Für Einpersonenhaushalte unter 65 Jahren mit 50'000 Franken Bruttoeinkommen entspräche die zusätzliche Steuer 0,17 Prozent des verfügbaren Einkommens, bei 150'000 Franken wären es 0,13 Prozent. Auch die Sparfähigkeit tieferer Einkommensgruppen würde stärker beeinträchtigt. Die Berechnung beruht auf Haushaltsdaten von 2018 und 2019 und unterstellt eine vollständige Überwälzung auf die Preise sowie unveränderten Konsum. Indirekte Effekte etwa auf Löhne und Beschäftigung sind nicht berücksichtigt. Laut UBS dürften für die langfristige AHV-Finanzierung weitere Massnahmen nötig sein.

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