Themen: Partei-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Der Autor stellt die Frage, ob Personen glaubwürdig leben müssen, um überzeugende Ideen zu vertreten. Als historische Beispiele nennt er Seneca, dessen Lehre von Bescheidenheit mit Reichtum und politischer Macht kollidiert habe, sowie Karl Marx. Marx habe sich, so die Darstellung, finanziell von Erbschaften, Spenden und besonders Friedrich Engels abhängig gemacht, obwohl er für das Proletariat eingetreten sei. Daran knüpft der Autor eine Kritik an der heutigen SP. Die Partei habe mit der AHV wichtige Errungenschaften geschaffen, werde nun aber von Ideologen geführt, die ihre frühere Basis vernachlässigten. Cédric Wermuth und Mattea Meyer werden als Politiker dargestellt, die vor allem im staatlich finanzierten Politikbetrieb tätig seien und keine Erfahrung in einer Fabrik oder der Privatwirtschaft hätten. Ihre Forderungen nach mehr Staat und Regulierung wertet der Autor als eigennützig und als Widerspruch zwischen politischem Anspruch und persönlicher Lebensführung.