Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
KI und Automatisierung verändern laut dem Schweizer HR-Barometer 2026 der Universität Luzern und der Hochschule Luzern den Berufsalltag, lösen bei Beschäftigten aber vergleichsweise wenig persönliche Existenzängste aus. Rund ein Drittel der Befragten empfindet die Technologien überwiegend als Entlastung. Elf Prozent befürchten, wegen neuer Technologien oder KI ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Zugleich erwarten 36 Prozent, dass Automatisierung künftig die Arbeitslosigkeit erhöhen könnte. Die eigene Betroffenheit wird damit deutlich positiver beurteilt als die gesellschaftlichen Folgen. Sieben von zehn Befragten schreiben sich ausgeprägte, in verschiedenen Berufssituationen einsetzbare Kompetenzen zu, etwa analytisches Denken, Projektmanagement oder digitale Fähigkeiten. 62 Prozent entwickeln ihre Kenntnisse aktiv weiter, und die Mehrheit traut sich die Bewältigung künftiger Herausforderungen zu. Mitherausgeberin Anja Feierabend hält die Selbsteinschätzungen für positiv, verweist jedoch auf gesunkenes Vertrauen in die eigenen digitalen Fähigkeiten gegenüber 2020.