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«Klimapolitik in Zeiten von Krieg und Krisen zu machen, ist keine leichte Aufgabe»

TSRI
«Klimapolitik in Zeiten von Krieg und Krisen zu machen, ist keine leichte Aufgabe»

Themen: Klima&Energie, CH-Politik, Partei-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Zürcher Regierungsrat Martin Neukom zieht nach dem heissesten Sommer seit Messbeginn eine ernüchternde Bilanz: Extreme Hitze und Trockenheit hätten die Baudirektion mit Feuerverboten, Bewässerungsbewilligungen und weiteren Massnahmen stark gefordert. Klimaschutz bleibe nötig, um künftige Schäden zu begrenzen, während Klimaanpassung etwa Hochwasserschutz, Begrünung und Kühlsysteme umfasse. Neukom befürwortet Kühlung insbesondere in Spitälern, Altersheimen und Schulen. Das Zürcher Stimmvolk hatte Ende September 2025 eine Revision des Energiegesetzes mit dem Netto-Null-Ziel 2040 mit 60 Prozent Nein verworfen. Laut einer Nachwahlbefragung unterstützen jedoch rund 75 Prozent das geltende Ziel der Klimaneutralität bis 2050. Neukom sieht den Grund für das Scheitern vor allem im als unrealistisch und unverhältnismässig wahrgenommenen, um zehn Jahre vorgezogenen Ziel. Klimapolitik müsse Mehrheiten finden und Sorgen über Kosten ernst nehmen. Für seine erneute Regierungsratskandidatur 2027 setzt der Grüne auf die Fortsetzung seiner bisherigen Arbeit und auf konkrete Mehrheiten für Klimaschutz.

TSRI

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