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Kritische Armeedaten in Microsoft-Cloud

Inside Paradeplatz
Kritische Armeedaten in Microsoft-Cloud

Themen: Innen-Politik, KI/Digital, Technologie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Die Schweizer Armee hat am 1. Juni das physische Dienstbüchlein durch den digitalen Dienstmanager DIM ersetzt. Die rund 50 Millionen Franken teure Plattform bündelt für Angehörige der Armee Militärlaufbahn, geleistete und künftige Dienste, persönliche Daten, Waffen-ID, Marschbefehle sowie Urlaubs- und Verschiebungsgesuche. Auch ein digital herunterladbarer Nachweis der Dienstpflicht und eine Wallet-App gehören dazu. Neu können Milizangehörige über einen verlinkten Webshop persönliche Ausrüstung bestellen und gegen jährliche Quotenpunkte beziehen. Laut Bericht ist dieser Shop nicht in DIM integriert, sondern läuft auf einem SAP-Server in der Microsoft-Azure-Region eu20 in den Niederlanden. Der Beitrag problematisiert, dass damit Bestell- und Lieferdaten in einer amerikanischen Cloud verarbeitet werden. Er warnt zudem vor den Folgen eines erfolgreichen Angriffs auf die zentrale Plattform: mögliche Einsicht in Personal- und Mobilmachungsdaten, Manipulation von Marschbefehlen oder Dienstinformationen sowie Störungen bei der Einrückung.

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