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«L’expulsion, c’est la pointe de l’iceberg»

lecourrier.ch

Themen: Leben, Gesellschaft, Partei-Politik

Regionen: International, Europa

Die Zwangsräumung der über achtzigjährigen Maricarmen, die später im Spital starb, hat in Spanien eine breite Protestbewegung gegen die Wohnungsnot ausgelöst. Nach Angaben von Blanca Martínez vom Madrider Mieter:innenverband demonstrierten am Tag der Räumung rund 15'000 Menschen; die Puerta del Sol und zahlreiche weitere Städte wurden besetzt oder mobilisiert. Premier Pedro Sánchez löste das Parlament auf und setzte Neuwahlen für den 29. November an, während Gewerkschaften für den 11. November einen Generalstreik vorbereiten. Martínez verweist auf stagnierende Löhne, steigende Mieten und Preise sowie auf rund vier Millionen leer stehende Wohnungen, davon 400'000 in Madrid und Umgebung. Der 2017 gegründete Verband verlangt unbefristete Verträge, eine Halbierung der Mieten und deren Begrenzung auf 20 Prozent des Einkommens, die Enteignung spekulativer Fonds und ein Ende leerer Wohnungen. Mit Teilmietstreiks, Blockaden von Räumungen und Quartierkomitees will er Mieter:innen organisieren und dem Aufstieg der extremen Rechten entgegentreten.

lecourrier.ch

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