Themen: Partei-Politik, Gesellschaft
Regionen: International, Nordamerika
Der US-Zwischenwahlkampf hat sich nach dieser Einschätzung in den letzten Wochen deutlich rassistisch zugespitzt. Das republikanische Lager setze den Islam als Mittel der Spaltung ein, um von Misserfolgen bei der Kaufkraft, vom desaströsen Krieg gegen Iran und von steigenden Benzinpreisen abzulenken. Zwar gehörten die Verknüpfung von Migration und Sicherheit mit muslimischer Identität sowie Behauptungen eines unmöglichen Zusammenlebens seit Langem zu Wahlkampfmuster. Neu sei jedoch das Ausmass: Der Islam werde nicht bloss zum Wahlkampfthema gemacht. Politische Konkurrenten würden allein aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit diskreditiert.