Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen, Ungleichheit
Regionen: International, Europa
Die britische Bank Barclays plant bis Ende 2026 den Abbau von rund 5000 Stellen, entsprechend fünf Prozent ihrer Belegschaft. Etwa 60 Prozent der Kürzungen sollen Supportfunktionen betreffen, darunter Entwicklerstellen, weil KI die Teams produktiver mache. Ende 2025 beschäftigte der Konzern weltweit 93'000 Personen. Die Massnahme gehört zu einer organisatorischen Vereinfachung und zu Effizienzgewinnen durch technologische Veränderungen. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn um 13 Prozent auf 1,65 Milliarden Pfund. Besonders das Aktiengeschäft der Investmentbank trug dazu bei, dessen Erträge um 47 Prozent zunahmen. Der Gesamtertrag wuchs um 2,8 Prozent auf 7,37 Milliarden Pfund, während die Kreditwertberichtigungen um 20 Prozent sanken. Barclays kündigte ein Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Pfund an. Zugleich prüft die Bank of England laut Financial Times mögliche irreführende Darstellungen illiquider Privatkreditrisiken durch Barclays-Händler.