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La faim comme héritage à Gaza

lecourrier.ch
La faim comme héritage à Gaza

Themen: Gesundheit, Krieg&Frieden, Gesellschaft

Regionen: International, Westasien

Die Hungersnot in Gaza hat Folgen, die über die unmittelbare Not hinausreichen können: Mangelernährung in Schwangerschaft und früher Kindheit erhöht laut der Analyse langfristig unter anderem das Risiko für Wachstumsstörungen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kriegstraumata, Vertreibung und unterbrochene Schulbildung verstärken die Belastung von Kindern und Familien. Eine internationale Stelle zur Überwachung der Ernährungssicherheit erklärte im August 2025 offiziell eine Hungersnot in Gaza. Mehr als eine halbe Million Menschen leben demnach unter extremen Entbehrungen, über eine weitere Million in einer Ernährungssituation auf Notstandsniveau. Die Analyse führt die Krise auf politische und militärische Bedingungen zurück: Die israelische Blockade seit 2007 habe die Landwirtschaft geschwächt; Zerstörung, Vertreibung, Hilfsbeschränkungen und der Zusammenbruch des Gesundheitssystems hätten die Lage verschärft. Nahrungsmittelhilfe und Notversorgung seien unerlässlich, aber nicht ausreichend. Gefordert werden ungehinderte Hilfe, die Wiederherstellung grundlegender Lebensbedingungen und internationales Handeln zum Schutz der Menschenrechte.

lecourrier.ch

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