Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: Schweiz, Romandie
David Hockneys Poolbilder kreisen um die Frage, wie sich Wasser und Transparenz malen lassen. In «Eine Geschichte der Bilder» bezeichnet er die bewegten Linien seiner Darstellungen als Erscheinungen auf der Oberfläche: Das Wasser wirke wie ein ständig bewegter, welliger Spiegel. Seine Gemälde, Zeichnungen und Fotografien hätten gelehrt, Swimmingpools genauer zu betrachten – sowohl als geometrisch gefasste Räume als auch als flüssige Inhalte. Pools verändern dabei nicht nur ihre Umgebung, sondern auch die Menschen, die sie ansehen oder in sie eintauchen. In Hockneys Überlegungen zu «Reflexionen und Spiegeln» werden Spiegelungen selbst zu einer Art Bild: Die Wasseroberfläche erzählt und reflektiert die Welt.