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Le urne lasciano i blocchi ad uno stallo: «Netanyahu ha sette vite»

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Le urne lasciano i blocchi ad uno stallo: «Netanyahu ha sette vite»

Themen: Partei-Politik, Demokratie, Krieg&Frieden

Regionen: International, Westasien

Bei den Wahlen zur israelischen Knesset hat keines der politischen Lager die absolute Mehrheit erreicht. Das pro-Netanyahu-Lager kommt auf 53 der 120 Sitze und bleibt damit acht Mandate unter der Mehrheit; die Opposition erhält 48 Sitze. Netanyahus Likud bleibt trotz eines Verlusts von sechs Sitzen stärkste Partei. Arabisch-palästinensische Parteien erzielen mit 19 Abgeordneten eine Rekordvertretung im Parlament und könnten für jede Mehrheitsbildung entscheidend werden. Beobachter halten es für möglich, dass Präsident und Parteien erneut Netanyahu mit der Regierungsbildung betrauen. Er müsste dann mit weiteren Kräften verhandeln. Die Wahl folgt auf die Proteste von 2023 sowie Kontroversen über die Verhinderung des Hamas-Angriffs, den Krieg gegen Iran, die Siedlungspolitik im Westjordanland und Gaza. Ferruccio De Bortoli sieht die lebendige israelische Demokratie bestätigt und hält eine Minderheitsregierung unter Netanyahu vorerst für das plausibelste Szenario.

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