Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Les communes vaudoises contraintes de fixer leur fiscalité sans connaître l’impact réel de l’initiative 12%

letemps.ch
Les communes vaudoises contraintes de fixer leur fiscalité sans connaître l’impact réel de l’initiative 12%

Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Romandie

Waadtländer Gemeinden geraten bei ihren Budgets für 2027 unter Zeitdruck. Sie müssen ihre Steuerfüsse festlegen, ohne die konkreten Folgen der Initiative 12% und zusätzlicher Sparmassnahmen des Staatsrats zu kennen. Die Initianten hatten zugesichert, Gemeinden würden keine Nachteile erleiden und kommunale Leistungen nicht gekürzt. Dennoch befürchten Gemeinden, dass kantonale Lasten auf sie überwälzt werden. In Vevey wurde der Steuerfuss unmittelbar nach der Abstimmung über die Initiative beschlossen, noch bevor Details zu weiteren Sparvorschlägen vorlagen. Grossrätin und Veveyer Gemeindepolitikerin Joëlle Minacci kritisiert, die Gemeinden müssten über ihre Fiskalpolitik entscheiden, ohne die Auswirkungen abschätzen zu können. Anpassungen bei der Grundstückgewinnsteuer könnten Vevey rund 200'000 Franken kosten; die geplante Lockerung des Steuerplafonds dürfte weitere Einbussen bringen. Insgesamt rechnet die Stadt möglicherweise mit fast einer Million Franken weniger Einnahmen.

www.letemps.ch

Zum Originalartikel