Themen: Gesellschaft, Bildung
Regionen: Schweiz, Romandie
Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren an der Riviera berichten, dass Gerüchte zu ihrem Schulalltag gehören. Léane erzählt, eine Äusserung könne sich innerhalb eines Tages in der ganzen Schule verbreiten und anschliessend zu Spott führen. Nach Einschätzung der befragten Jugendlichen gibt es einige grössere Gerüchte pro Jahr, kleinere dagegen ständig. Häufig werde ein wahrer Kern durch immer neue Zusätze so verändert, dass das Ergebnis kaum noch etwas mit der Wirklichkeit zu tun habe. Manche finden Klatsch attraktiv und kennen auch positive Gerüchte. Zugleich sind sie sich möglicher Folgen bewusst: Menschen könnten vorschnell beurteilt, Freundschaften zerstört und die Schulzeit oder einzelne Betroffene stark belastet werden.