Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
UBS-Chef Sergio Ermotti hat die Position der Grossbank zur Lex UBS vor der Wirtschaftskommission des Nationalrats vertreten. Ebenfalls angehört wurden Finanzministerin Karin Keller-Sutter, SNB-Präsident Martin Schlegel und Finma-Präsidentin Marlene Amstad. Im Zentrum steht die Frage, wie stark UBS ihre ausländischen Tochtergesellschaften künftig mit hartem Eigenkapital unterlegen muss. Der Bundesrat verlangt eine vollständige Unterlegung von 100 Prozent, während der Ständerat 90 Prozent befürwortet. UBS hatte eine Lösung mit je 50 Prozent hartem Eigenkapital und hochtriggernden AT1-Anleihen vorgeschlagen. Nun könnte die FDP einen Vorschlag von Nationalrat Hans-Peter Portmann übernehmen, der 75 Prozent hartes Eigenkapital vorsieht. Ermotti liess offen, ob UBS diese Variante unterstützen würde. Die Kommissionsmitglieder wollen an ihrer nächsten Sitzung vom 23. November entscheiden, damit die Vorlage noch in die Wintersession vom 30. November bis 18. Dezember 2026 gelangen kann.