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Libanon im Feuer – und ohne Strategie

Journal21
Libanon im Feuer – und ohne Strategie

Themen: Krieg&Frieden, Geopolitik

Regionen: International, Westasien

Israel hat im Krieg mit der Hizbullah die Festung Beaufort im Südlibanon eingenommen und zugleich Ziele im Beiruter Vorortgürtel Dahiyeh bombardiert. Der Konflikt begann laut Darstellung Anfang März 2026 nach der Tötung des iranischen Revolutionsführers Ali Khamenei durch US-israelische Angriffe und anschliessenden Raketen- und Drohnenangriffen der Hizbullah auf Nordisrael. Trotz einer im April vereinbarten Waffenruhe wurden mehrere Tausend Menschen getötet, über eine Million im Libanon vertrieben und Zehntausende Israelis im Norden zur Flucht gezwungen. Israelische Truppen drangen teils mehrere Kilometer, vereinzelt bis nördlich des Litani, vor. Der Beitrag beurteilt die Einnahme Beauforts als militärisch und symbolisch bedeutsam, kritisiert aber das Fehlen einer politischen Strategie. Die libanesische Regierung erklärte die militärischen Aktivitäten der Hizbullah für illegal und beansprucht das staatliche Monopol über Krieg und Frieden. Dauerhafte Sicherheit erfordere demnach Verhandlungen, eine Stärkung der libanesischen Armee und soziale Alternativen zur Hizbullah.

Journal21

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