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Lokale Solarstrom-Gemeinschaften: Viel Aufwand für wenig Ertrag

Infosperber
Lokale Solarstrom-Gemeinschaften: Viel Aufwand für wenig Ertrag

Themen: Klima&Energie, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg, Zürich/Winterthur

Die Elektrizitätswerke von Bern und Zürich bieten seit kurzem lokale Elektrizitätsgemeinschaften an, in denen überschüssiger Solarstrom innerhalb eines Quartiers verrechnet wird. Neue Leitungen braucht es nicht: Produktion und Verbrauch werden im 15-Minuten-Takt bilanziert, fehlende Mengen zum normalen Tarif berechnet. Beim EWB beträgt der effektive Vorteil für Bezüger ab 2027 laut Berechnung nur 0,25 Rappen pro Kilowattstunde lokalen Solarstroms. Ein Haushalt mit 3000 Kilowattstunden Jahresverbrauch könne ohne Batterie rund 1000 Kilowattstunden direkt beziehen und damit etwa 2.50 Franken sparen. Produzenten erhalten 1,1 Rappen mehr pro Kilowattstunde, müssen aber 50 Franken für die Registrierung bezahlen; bis 4500 Kilowattstunden sei der Wechsel ein Verlustgeschäft. Das Zürcher EWZ verlangt für Quartier-Solarstrom den Standardtarif. Als rentablere Alternative gelten Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch: Private Leitungen vermeiden Netznutzungsgebühren und Abgaben, wodurch Einsparungen von 10 bis 20 Prozent möglich seien.

www.infosperber.ch

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