Themen: Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Das Luzerner Hotel Astoria ist mit einer Beschwerde gegen einen Verkehrsversuch auf der Pilatusstrasse vor Bundesgericht gescheitert. Ab Mitte Dezember soll dort während höchstens eines Jahres eine bisherige Autospur für Busse reserviert werden. Das Hotel wandte sich insbesondere gegen das geplante Verbot, von der Pilatusstrasse links in die Winkelriedstrasse abzubiegen, und befürchtete Umsatzeinbussen von bis zu 30 Prozent. Das Kantonsgericht lehnte es ab, die Massnahme bis zum Entscheid über die Beschwerde auszusetzen. Es hielt die befürchteten Verluste für ungenügend begründet und gewichtete das öffentliche Interesse am Versuch höher. Das Bundesgericht bestätigte diese Einschätzung mit Urteil vom 22. Oktober. Das Hotel bleibe über eine alternative Zufahrt mit einem Umweg von 215 Metern erreichbar. Es muss 1000 Franken Gerichtskosten bezahlen.