Themen: Kultur, Gesellschaft
Regionen: International, Europa
Beatrice Cenci wird im Rom des 16. Jahrhunderts gemeinsam mit ihren Brüdern Giacomo und Bernardo sowie der zweiten Frau ihres Vaters in einen Mordfall verwickelt. Ihr Vater gilt als gewalttätig und als Täter brutaler sexueller Übergriffe; seine Familie beschliesst, seinem Terror ein Ende zu setzen. Als treibende Kraft des Plans wird die gut zwanzigjährige Beatrice dargestellt. Der Gutsaufseher Olimpio, ihr Liebhaber, soll den mit Opium betäubten Vater töten. Weil dieser erwacht, wird er schliesslich mit Hammerschlägen getötet. Beatrice findet nach ihrer Verhaftung ungewöhnlich breite Sympathie: Bevölkerung, Adlige und hochgestellte Personen bitten den Papst um Begnadigung. Clemens VIII. lehnt sie jedoch ab. Vor der Engelsburg wird Beatrice vor einer grossen Menge enthauptet; beim Andrang stürzt eine Tribüne ein, mehrere Zuschauer sterben oder ertrinken im Tiber. Später wird sie zur Märtyrerin, Volksheldin und Symbolfigur starker Frauen in Rom.