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«Man muss nicht jedes Jahr etwas noch Spektakuläreres machen»

Bajour
«Man muss nicht jedes Jahr etwas noch Spektakuläreres machen»

Themen: Kultur, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Die Art Basel präsentiert dieses Jahr 290 Galerien aus 43 Ländern mit Werken von Kunst um 1900 bis zur Gegenwart. Direktorin Maike Cruse stellt keine einzelne künstlerische Haupttendenz fest, verweist aber auf zahlreiche politische und sozialkritische Arbeiten. Als Beispiel nennt sie Chris Burdens Werk mit vergrösserten LAPD-Uniformen zur autoritären und rassistischen Polizeigewalt. Nach einer Konsolidierung sei der Kunstmarkt 2025 um vier Prozent gewachsen; auch an der Art Basel zeige sich eine starke Nachfrage. Sammlerinnen und Sammler aus über 90 Ländern besuchten die Messe. Auf dem Messeplatz steht eine vierteilige Brunnenplastik der iranisch-deutschen Künstlerin Nairy Baghramian. Der Art-Parcours, vor 15 Jahren für ortsspezifische Kunst gegründet, umfasst 21 Projekte rund um die Clarastrasse und im historischen Kleinbasel. Sein Thema lautet «Conviviality». Kostenlos zugänglich sind unter anderem der Parcours, ein Konferenzformat und die Digitalkunstausstellung Zero-10.

bajour.ch

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