Themen: Umwelt, Klima&Energie
Regionen: International, Europa
Hunderte Brände vom Süden Spaniens bis nach Nordschweden prägen den Sommer 2026. Besonders verheerend ist der Brand im Wald der Landes in Frankreich: Seit dem 22. Juli zerstörte er 42’000 Hektaren Wald und mehr als 240 Gebäude, darunter auf Cap Ferret. 220’000 Menschen wurden evakuiert; am 31. Juli galt das Feuer als eingedämmt. 267 der 3’300 eingesetzten Feuerwehrleute wurden verletzt. Auch im Var flammte ein bereits unter Kontrolle gebrachtes Feuer erneut auf, während Griechenland wegen starker Winde neue Evakuierungen nahe Athen anordnete. In Frankreich erreichten die durch Brände verursachten Kohlenstoffemissionen bis Ende Juli den höchsten Stand seit 24 Jahren Copernicus-Beobachtung. Die Geografin Christine Bouisset sieht besonders in der Bodenversiegelung und der Nähe von Siedlungen zu Wäldern grosse Risiken. Der Rassemblement national will Klimaanlagen massiv ausbauen, gleichzeitig aber Mittel für den ökologischen Wandel kürzen. Ein Umweltforscher warnt, flächendeckende Klimatisierung könne Städte zusätzlich aufheizen.