Themen: Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Europa
Die spanische Regierung hat für ihre Massnahmen gegen die Wohnungsnot keine parlamentarische Mehrheit erhalten. Die Linkskoalition unter Regierungschef Pedro Sanchez hatte die Vorschläge nach landesweiten Protesten eingebracht. Auslöser war die Zwangsräumung einer 87-jährigen Rentnerin. Vorgesehen waren ein besserer Schutz vor Zwangsräumungen sowie stärker regulierte und unbefristete Mietverträge. Die Opposition lehnte das Paket ab. Sie begründete dies damit, dass die Eingriffe das Angebot an Wohnungen verknappen und die Mieten zusätzlich erhöhen würden.