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Midterm, sondaggi a senso unico. Ma la cautela è d’obbligo

cdt.ch
Midterm, sondaggi a senso unico. Ma la cautela è d’obbligo

Themen: Partei-Politik, Demokratie

Regionen: International, Nordamerika

Die veröffentlichten Umfragen vor den US-Midterms deuten laut Bericht auf einen deutlichen Erfolg der Demokraten hin. Eine Analyse von Jessie Blaeser bei Politico warnt jedoch davor, daraus den Wahlausgang abzuleiten. Demoskopen hätten in der Trump-Ära wiederholt Unterstützung für Republikaner unterschätzt, unter anderem bei der Präsidentschaftswahl 2016. Auch in den demokratischen Vorwahlen dieses Wahlzyklus lagen Prognosen teils daneben: Francesca Hong wurde fälschlich als wahrscheinliche Siegerin der Gouverneursvorwahl in Wisconsin gesehen, während Abdul El-Sayeds erwarteter Vorsprung im Senatsrennen deutlich kleiner ausfiel. Institute hätten ihre Modelle und die Auswahl der Befragten angepasst. Schwieriger bleibe die geringe Bereitschaft republikanischer Wähler, an Umfragen teilzunehmen. JD Vance hatte dazu aufgerufen, Befragungen zu ignorieren; Mike Johnson sprach von unterschätztem republikanischem Enthusiasmus. Umfragen seien ohnehin Momentaufnahmen, keine Resultatprognosen. Entscheidend könnten Wählerentscheidungen der letzten Woche werden.

www.cdt.ch

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